Schneegipfel auf dem Weg zum Cruz del Condor. Kondore habe ich aber nicht an diesem berühmten Ausguck gesehen, sondern später, im Cañon. Plötzlich kreiste eines dieser majestätischen Wappentiere Perus dicht über mir. Wenn man sie von nahe sieht, sind sie allerdings schrecklich häßlich!
Dorfkirche auf dem Weg nach Cabanaconde, dem Ausgangspunkt meiner Wanderung.
Diese arme Kuh hat es wohl nicht mehr bis zur nächsten Tränke geschafft. Ob an ihr auch die Kondore genascht haben? Sie sah zumindest sehr zerrupft aus.
Cabanaconde von fern, oberhalb des Cañon, in den ich hinabsteigen wollte.
Yamil vor der Kulisse der Berge.
Der Cañon de Colca soll der tiefste Canyon der Welt sein. Aber da sich um diesen Titel mehrere tiefe Täler streiten und verschiedene Größen als Maßstab nehmen, traue ich keiner dieser Aussagen. Zumindest soll es hier am tiefsten unter Normal Null gehen. Ein anderer Canyon in Peru rühmt sich, die weltgrößte Differenz zwischen seinem oberen Rand und seinem tiefsten Punkt zu haben. Der Grand Canyon will der größte aller Canyons sein. Was zählt, sei Eurem Geschmack überlassen.
Ich vor der Kulisse der Berge. Die Hitze, der steile Abstieg und der Durst machten mir zu schaffen.
Daß die Leute mir IMMER die Füße abschneiden, regt mich schon gar nicht mehr auf...
Ein Stein an der richtigen Stelle: "Vamos tu puedes. Falta poco para Tapay. Conserve su derecha. Autopista a 10 pasos." "Vorwärts, du schaffst das. Nur noch wenig bis nach Tapay." Den Rest habe ich nicht verstanden (bewahren Sie Ihre Rechte, die Straße ist 10 Schritte entfernt???).
Meine Schuhe. Wäre nicht das Problem mit der Sohle, die sich löste, ich würde sie immer wieder nehmen.