Hierher würde ich für die kommenden 3 Monate immer wieder zurückkehren, ohne daß ich es bei meiner Ankunft ahnte.
Genau in der Mitte des Bildes seht Ihr die Brücke Puente Bolognesi, über die ich ungezählte Male ging, von meiner Unterkunft ins Stadtzentrum.
AQP (Arequipa) bei Nacht.
AQP in der Abendsonne.
Diese Straße wurde für mich die vertrauteste der Stadt, denn dort in einer Seitengasse steht das Haus von Susanns Gastfamilie.
Schöner Torbogen irgendwo im Stadtteil Yanahuara mit Blick auf Schneegipfel.
In einem Sammeltaxi - mein wichtigstes städtisches Fortbewegungs- mittel überhaupt auf der ganzen Weltreise.
Tauben auf der Plaza de Armas, der Plaza Principal (= zentraler Platz, Hauptplatz) von AQP.
Taubenfrau. Sie saß tagtäglich auf der Plaza San Francisco und fütterte die Tauben, ließ sich von ihnen erklettern und bezupfen. Ab und zu scheuchte sie alle weg, dann flogen sie eine Runde über den Platz und kehrten zu ihr zurück.
Mein Zimmer.
Als sich herausstellte, daß ich länger bleiben würde als angenommen, besorgte mir Edgard, Sohn der Gastgeberfamilie, ein notdürftig möbliertes Zimmer in dem Haus einer Señora, die ihr Erdgeschoß an Studenten vermietete.
Liebevoll hatte sie das leere Zimmer mit einigen Möbeln ausgestattet, die sie finden konnte und für unerläßlich hielt: breites Bett, bequemer Sessel, kleine Kommode.
Mein Bad. Typisch für peruanische Haushalte: Die Dusche ist einfach hineingebaut, ohne Kabine, sodaß, wer duscht, hernach das ganze Bad trockenwischen müßte, was aber wunderbarerweise nicht nötig ist: das Wasser fließt perfekt ab, der Rest trocknet schnell.
Der Sohn der Gastgeberfamilie, Edgard, und mein Nachbar von gegenüber, der verrückte Beto. In seinem Zimmer fanden ständig Sauf- und Kiff-Orgien statt, unglaublich! Nein, ich habe mich da fast immer rausgehalten.
Norberts Worte. Sie waren mein Mutmacher während der Reise, ich trug sie immer bei mir:
Meist sind es ja ohnehin mehr die Gedanken an etwas als die Dinge selbst, die so schwierig scheinen. Wenn Du Dich in dieser oder jener Situation befindest, gelingt es Dir gewiß, sie zu meistern. Aber das Nachdenken über vielfältiges "Was wäre wenn" läßt Dich unter der Last ächzen. Aber es ist eben die Last der Gedanken, nicht die der Wirklichkeit.