Für seine speziellen Fischernetze ist Cochin berühmt.
Sie werden abgesenkt und nach ein paar Stunden wieder hochgezogen. Dann sind sie voller Fische. So sagt man.
Jaja, Pflanzenportraitisten (??) haben es oft schwer. Ich hocke im Matsch der Wasserhyazinthe, einer aus Südamerika oder Südafrika eingeschleppten Blume, die mittels Blasen im Stengel auf dem Wasser schwimmt und schön lila blüht. Sie wuchert alles voll und zu und über und ist eine rechte Plage.
Katakali. Das ist eine traditionelle Form des Tanztheaters. Die Männer werden bis zur Unkenntlichkeit geschminkt und geschmückt. Guckt mal genau, wie der in die Kamera gestarrt hat! Ein schöner Mann, nicht wahr.
Beim Tanz. Der mit dem grünen Gesicht ist der Schöne vom Foto oben. Er stellt Krishna dar, der sich in die schöne - weiß nicht mehr - verliebt. Diese wird auch von einem Mann dargestellt. Frauen machen nicht mit. Früher war diese Form des Theaters nur den Reichen vorbehalten. Heute sind Touris an diese Stelle getreten.
Hier Krishna mit einer anderen weiblichen mythologischen Gestalt. Wenn ich wieder auf die Namen komme, sage ich sie Euch. Wer kann mir weiter helfen? Sie tun sich vor dem Tanz Tropfen in die Augen, die ihre Augäpfel rot färben. Zum Fürchten sehen sie dann aus!
In einem solchen Boot machten wir eine Backwatertour mit, auf Thomas' Wunsch, zu Ehren seines Geburtstages. Überall grüner Palmenwald, kaum ein Ort, der nicht überwuchert wäre.
Lautlos gleitet man durch die Kanäle, nur der Stab des Bootsführers plätschert leise. Die Anwohner bauen Kokospalmen an und verbrennen die Flußmuscheln zu Muschelkalk.
Auch die Einheimischen nutzen die Kanäle als Vekehrsader. Anders kann man sich dort gar nicht fortbewegen.