Mittwoch, 18. Januar 2012 von Thomas Wendt
Die Kröpeliner Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) muß ihr bisheriges Domizil auf dem Hof des ehemaligen Kindergartens am Pferdemarkt zum 31.01.2012 räumen. Um das wichtige Angebot der Kleiderkammer für unsere Stadt und die Umgebung aufrecht zu erhalten, werden darum dringend neue Räumlichkeiten gesucht.
Benötigt wird ausreichend Platz für die vorhandenen neun Regale und einige Kleiderständer. Eine Sortierecke ist notwendig, wünschenswert ist darüber hinaus eine Toilette und eine kleine Küchenecke für die Mitarbeiter. Alles in allem sollten etwa 30 m² Fläche ausreichen.
Wer hat eine Idee und kann helfen? Bitte nutzen Sie die (öffentliche) Kommentarfunktion oder das (interne) Kontaktformular. Wir leiten jeden Vorschlag umgehend weiter.
Dienstag, 17. Januar 2012 von Thomas Wendt
Die vollständige Meldung des NDR vom 13.01.2012 lautet:
Kröpelin: Bürgermeister Wunschik vor Abwahl?
Vor dem Bürgerentscheid über die Abwahl des Bürgermeisters am kommenden Sonntag haben Stadtvertreter in Kröpelin am Donnerstagabend ihre Kritik erneuert. Bürgermeister Hubertus Wunschik wird vorgeworfen, sich über geltendes Recht hinwegzusetzen, Beschlüsse der Stadtvertretung zu ignorieren und zu wenig für die Entwicklung Kröpelins zu tun. Wunschik hat inzwischen rechtliche Schritte gegen den Bürgerentscheid eingeleitet.
Montag, 16. Januar 2012 von Thomas Wendt
Sie liegen nun mit zwei öffentlich dokumentierten Nazi-Vergleichen deutlich und wahrscheinlich uneinholbar vor den Befürwortern der Abberufung des Bürgermeisters.
Den ersten Treffer erzielte ein Kühlungsborner Bürger, der sich in der Einwohnerfragestunde der Kröpeliner Stadtvertretung am 27.10.2011 mächtig ins Zeug legte. Das Präsidium war davon zuerst völlig überrascht und so redete sich besagter Kühlungsborner Bürger ungebremst vollends in Rage. Mittendrin ein Nazivergleich, mit seltsam gezirkelten Worten, die man kaum in völlig weggetretenem Zustand erfinden kann. Ich nehme darum an, sie waren vorab wohlerwogen.
Der anwesende OZ-Reporter (vermutlich ein anständiger Volontär) handelte klug und erwähnte diese Dummheit mit keinem Wort. Allerdings lief das Tonband mit und so ist der vollständige Wortlaut erhalten. Man überlegt noch, ob der besagte Kühlungsborner Bürger es überhaupt Wert ist, wegen Verleumndung angezeigt zu werden. Leider muß man – betrachtet man die in den darauf folgenden Wochen getätigten Äußerungen – ohnehin Uneinsichtigkeit voraussetzen und wenn am Ende ein Gericht schuldmindernde Umstände berücksichtigen muß….
Treffer zwei geht an den Herrn, welcher sich in meinen Augen besondere Verdienste bei der Wiedereinführung des Kapitalismus in Kröpelin erworben hat. Von ihm stammt bekanntermaßen das erste Schild in der Stadt mit der Aufschrift “Privatweg”. Und er war sich auch nicht zu blöde, in besagter Einwohnerfragestunde kräftig dem ersten Nazi-Vergleich zu applaudieren. Ansonsten nutzte er selbige für seine bekannt langen Bekenntnisse in der 1. Person Singular. Diese ständig zu ertragen, ohne die Miene zu verziehen, gehört zu den bitteren Leiden eines jeden Stadtvertreters.
Keine geringerer als der Chefredakteur des Doberaner Ablegers der “Ostsee-Zeitung”, nach eigenen Angaben die “Unabhängige für Mecklenburg-Vorpommern”, gab diesem Herrn (der andere Herr aus Kühlungsborn durfte sich exklusiv ein paar Tage zuvor mit einer, bis heute von der Ostsee-Zeitung unwidersprochenen, abstrusen Verschwörungstheorie rund um die Kommunalverfassung des Landes und die Hauptsatzung der Stadt austoben) nur zu willig ein Sprachrohr in seiner montäglichen Ausgabe:
Er verfolgte das Hickhack in Kröpelin von Beginn an. Leider erinnerten ihn die vergangenen Tage an 1934. Überall habe er Flyer gesehen mit der Aufschrift “Hei möt gahn!” (Er muss gehen). Für ihn sei das eine Stigmatisierung wie zur Zeit der Judenverfolgung.
Danke, Ostsee-Zeitung, für diesen Beleg dessen, was Sie wahrscheinlich als beispielhaften und gut recherchierten Qualitätsjournalimsus bezeichnen. Ich nenne es widerwärtig und einen weiteren Verstoß gegen den Pressekodex.
Zum Hohn und als Krönung auf der gleichen Seite die ganz persönlichen Worte des Chefredakteurs: “Wie wär´s mit offenem Dialog, nett – statt böse im Internet?” Ja, böses Internet. Das dort jemand seine eigene, von der Ostsee-Zeitung abweichende Meinung schreibt, das möchte man wohl nicht.
Damit kann die Ostsee-Zeitung nichts verdienen, nicht die Lufthoheit über die öffentliche Meinung behaupten und auch nicht den Konflikt in der Stadt Kröpelin weiter einseitig befeuern, um ihn dann anschließend genüßlich auszuweiden.
Sonntag, 15. Januar 2012 von Thomas Wendt
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Die 1.330 Ja-Stimmen für die Abberufung überwiegen deutlich die 771 Nein-Stimmen gegen die Abberufung. Dennoch, es fehlten 79 Ja-Stimmen an einer erfolgreichen Abberufung und für einen Neuanfang ohne Herrn Wunschik. Das ist bitter.
Vorläufiges Ergebnis, 15.01.2012, gegen 19:15 Uhr
Donnerstag, 12. Januar 2012 von Thomas Wendt

Pressehinweis: Das Foto in hoher Auflösung senden wir auf Anfrage gerne zu.